Ich bin ja mit dem Wechsel der Jahreszeiten nicht so glücklich, wie die Kinder, die sich schon jetzt auf den ersten Schnee und das Schlitten fahren freuen. Bei mir zieht es so in den Knochen und auch die Gelenke sind steifer, wenn es draußen kalt ist, das ist gar nicht schön. Aber so ist das, man wird nicht jünger. Aber dafür muss ich ja auch nicht mehr zur Arbeit sondern kann mich zuhause gemütlich einkuscheln.

Und ich finde auch immer Dinge, mir die Zeit zu vertreiben: Mein Ehrenamt im Senioren-Verein, mein Nachbarskind, dem ich bei den Hausaufgaben helfe, der Chor im Nachbarschaftszentrum – da habe ich immer ein paar Auswärtstermine, die mich flott halten, aber ansonsten ist Kerzenlicht + Kaminfeuer angesagt.

Ich hab letztens auch wieder ein neues Hobby entdeckt – nämlich Sudokus. Da bin ich auf einer Seite für Kreuzworträtsel-Fans drauf gestoßen. Und auf dieser Seite gibt es nicht nur viele schöne Dinge für Fans vom Kreuzworträtsel sondern auch für die Freunde des Sudokus: Da dachte ich mir, das probier ich auch mal! Hier findet man zum einen eine ausführliche Beschreibung der Regeln für Einsteiger, zum anderen Online Sudokus, die man am PC lösen kann – das ist doch praktisch, dann kann man sich die Papier-Hefte für unterwegs aufsparen!

Ja, ansonsten habe ich noch ein Fernseh-Highlight, auf das ich mich freue: Ich bin ja sonst kein großer RTL-Fan, aber Shows mit Günther Jauch gucke ich einfach gerne. Und da hab ich letztens von meiner Tochter, die das weiß, einen schönen Link geschickt bekommen. Da gibt es jetzt nämlich wieder eine Show, die heißt „5 gegen Jauch“ – das klingt doch vielversprechend! Fünf Promis wollen gegen den Günther Jauch antreten – und ob sich ihre Strategien, die sie da im Vorfeld geplant haben, sich bewähren, werden wir ja sehen.

 

Endlich winterliches Licht in Rjukan!

On November 19, 2013, in Uncategorized, by Nico

Sagt euch der Name Rjukan etwas? Ich denke, die wenigsten werden vor einem halben Jahr noch von diesem norwegischen Dorf gehört haben. Aber in letzter Zeit ist dieser Ort ja durch die Medien gegangen – hier beispielsweise im Handelsblatt. Auch in anderen Zeitungen standen ja zahlreiche Berichte mit beeindruckenden Bildern – und berichtenswert ist es ja wirklich, was dort erreicht wurde. Da das Tal so weit im Norden und so tief im Tal liegt, kamen in den winterlichen Monaten keine Sonnenstrahlen in den Ort. Dunkelheit, maximal hellgraues indirektes Licht – das war alles, was es gab. Da konnte man schon leicht depressiv werden – und auch für die körperliche Gesundheit kann der Lichtmangel ja durchaus problematisch werden. Nun aber wurden Spiegel installiert, an einem gegenüberliegenden Berghang, um mit dieser Umlenkung die winterlichen Sonnenstrahlen nach Rjukan zu leiten. Ein ambitioniertes und beeindruckendes Projekt, wie ich finde!

Bild Quelle: Flickr – Andre Hofmeister

Sehr schön fand ich auch die Photos, die zeigten, wie die gesamte Dorfbevölkerung mit Sonnenbrillen bewaffnet bereit stand, um die Inbetriebnahme des Spiegels mitzuerleben. Was für eine Freude es für die Menschen in Rjukan gewesen sein muss, kann man sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen, wenn man selbst noch nie unter mehreren sonnenlosen Monaten gelitten hat. Ich selbst habe ja einmal in Nordschweden gearbeitet und kann mich gute an die langen dunklen Wintermonate erinnern.

Ja, und angesichts der Bilder habe ich mich auch daran erinnert, dass ich für unseren Winterurlaub ja noch eine ordentliche Sonnenbrille besorgen muss. Wir fahren nach Österreich, da gibt’s zwar keine Spiegel aber der Schnee und der Gletscher reflektieren doch derart, dass guter Schutz für die Augen wichtig ist. Ich hab mich dann auch mal umgeschaut auf http://www.hit-optik.de, ob es da vielleicht etwas passendes gibt. Da geht es ja nicht nur um Design sondern auch um Funktionalität, da muss man schon sorgsam auswählen.

 

Scheinbar sind die zwei Eigenschaften in unserer modernen Gesellschaft zur Tagesordnung geworden und ganz fest in allen möglichen Bereichen des modernen Lebens verankert. Denkt man nur an Werbung, die einem immer das Beste, Tollste und gleichzeitig günstigste verspricht. Diese Werbewelt mit ihren perfekten Familien, dem perfekten Orangensaft, dem perfekten Teint und der perfekten Figur ist scheinbar völlig makellos und wir glauben dies. Oder haben wir uns einfach schlicht und einfach daran gewöhnt? Akzeptiert die  moderne Gesellschaft Schwindel, heile Welttheater und Betrug schier stillschweigend, weil es eben nun einmal so ist? Zu funktionieren scheint es jedenfalls. Vielleicht geht es bei dieser makellosen Werbung auch nicht um die Produkte mehr selbst, sondern eher um einen Traum, den man bereit ist zu kaufen. Wenn ich diesen Orangensaft kaufe, dann werde ich auch alsbald  mit meiner perfekten Familie am Frühstückstisch sitzen, in dem perfekten weißen, reinen Haus, mit den perfekten Kindern, die genauso rein und weiß sind mit dem perfekten Hund, der nicht einmal Schmutz ins Haus bringt, wenn er geradewegs aus dem Garten an den Frühstückstisch stürmt und selbstverständlich nicht einmal nach einem Brotkrumen bettelt. Ich denke man kauft mit genau diesem Produkt ein kleines Stückchen seines Lebenstraumes und nimmt diesen Schwindel nur zu gerne in Kauf. Ein echter Schwindel jedoch, wie man hier lesen kann, ist schon nicht mehr nur ein kleiner Traum, der bedient wird, sondern einfach purer Betrug. Tachos in Gebrauchtwagen, die dreist manipuliert wurden. Schön ist das nicht mehr und hat auch nichts mehr dem üblichen Werbeschwindel zu tun. Ein Gebrauchtwagen, der mehr Kilometer als gedacht auf dem Kerbholz hat, ist nämlich nicht nur um einiges weniger wert, sondern auch um einiges mehr reparaturanfällig und gegebenenfalls sogar gefährlich.  So heißt die Devise bei jedem Autokauf, lieber den Tacho vor jedem Kauf von Tacho ORG überprüfen lassen!

Tacho Bild von Thaddäus Zoltkowski (Flickr)

 

19 Zoll Rack im Musik Studio

On September 5, 2013, in Uncategorized, by Nico

In einem Musik Studio wirds schnell unübersichtlich. Bei vielen Instrumenten, Effekten und Verstärkern hat man schnell einen riesigen Kabelsalat. Von der ganzen Aufnahmetechnik einmal abgesehen. Zum Glück gibt es moderne Geräte, wie Effektgeräte, Mehrspur-Recorder, und weitere Technik bereits im 19″ Format. Diese Geräte können dann ordentlich sortiert und festgeschraubt in einem 19″ Rack eingebaut werden. Das reduziert den Kabelwust zumindest auf ein Minimum. Passende Racks kann man preiswert im Internet, beispielsweise auf bieger.de kaufen. Effektgeräte oder sogar Hardware wie Synthesizer passen hier perfekt hinen. Dank der Bauweise erreicht man natürlich auch alle wichtigen Regler und Knöpfe an der vorderseite problemlos. Platzsparend sind die Racks dennoch, schließlich sind sie im Regefall tiefer als hoch, somit wird die Technik nach hinten ausgelagert, während man dadurch mehr Platz an der Front des 19″ Racks hat. Wenn man möchte bekommt man diese Gestelle natürlich auch auf Rollen. Dadurch ist man bei der Aufstellung noch flexibler und man kann wenn nötig auch schnell noch andere Hardware dorthin schaffen wo sie gerade gebraucht wird. Gerade im Fall von Effektgeräten perfekt, wenn man gerne eine größere Auswahl zur Verfügung stellen will. Ein Ausbau und das mühselige hin- und hertragen fällt damit flach. Die Hardware kann innerhalb des Racks komplett verkabelt bleiben. Lediglich Stromanschluss und natürlich der Instrumenten Eingang muss dann neu angesteckt werden.

19″ Racks im Studio und auch auf Tour

Aus diesen Gründen hat sich das 19″ Format inzwischen in vielen Musik- und Aufnahmestudios durchgesetzt. Allen voran die deutliche Einsparung von Raum, sowie das erzielen von Stolperfallen-freien Studios sprechen absolut für die Anschaffung von Racks. Doch nicht nur zum Einsatz im Studio, sondern gerade auch für den Transport sind viele Racks geeignet. Viele Schränke haben Türen und sind rundum geschützt, der Transport im Bandbus oder LKW stellt damit gar kein Problem dar. Kombiniert mit dem Vorteil das innerhalb des Racks alles schon verkabelt bleiben kann, spricht auf jeden Fall für den Einsatz auch auf Tour. Man spart so beim Aufbau für die Gigs dann deutlich Zeit und Mühe. Besonders Verstärker und Effektgeräte sind deswegen häufig auf Bühnen innerhalb von Racks anzutreffen. Beim nächsten Konzert also einfach mal darauf achten, die Dinger stehen mit Sicherheit irgendwo rum.

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19 Zoll Racks für das Musikstudio

 

Der Endspurt zum Projektabschluss

On August 16, 2013, in Uncategorized, by Nico

Mein erstes großes Projekt steht ja jetzt kurz vor dem Abschluss. Ich bin richtig stolz auf mich! Zwr habe ich natürlich schon während der Ausbildung zum Grafik-Designer viele Projekte zur Übung gemacht und auch dann später im Praktikum vieles designt, was dann in der Praxis tatsächlich auch von meinen Praktikums-Firmen eingesetzt wurde. Aber jetzt habe ich erstmals das Gefühl, als freiberuflicher Grafik-Designer wirklich gearbeitet zu haben, von Anfang bis Ende alles allein geleistet zu haben: Auftrag angeworben, verhandelt, erste Entwürfe, Feedback eingeholt, finalen Entwurf erstellt…

Aber ehrlich gesagt bin ich auch ziemlich müde, in den letzten Tagen habe ich oft bis spät abends im Büro gesessen und an meinem endgültigen Entwurf gefeilt. Da habe ich jetzt natürlich schon einen riesigen Ehrgeiz, damit mein erstes Projekt super toll wird. Das möchte ich ja schließlich auch als Referenz auf meiner Website nutzen –  da ist es umso wichtiger, dass nicht nur der Kunde zufrieden ist, sondern auch ich zu 100 Prozent zufrieden bin mit meinem Projekt.

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Foto: Francesca Guadagnini

Das gebe ich auch ganz ehrlich zu, nach dem Projektabschluss werde ich erst einmal ein paar Tage frei machen – sozusagen Freizeitausgleich zu den Überstunden und durchgearbeiteten Wochenenden des letzten Monats. Genießen werde ich auch den allerletzten Arbeitsschritt, also das Erstellen der Rechnung. Die vierstellige Summe aufzuschreiben, zu unterzeichnen und dann in die Post zu geben, das wird sich richtig toll an fühlen, glaube ich. Noch schöner ist er natürlich der Moment, wenn das Geld tatsächlich auf meinem Konto eintrifft. Was ich damit mache, weiß ich auch schon.

Ich hatte ja immer gesagt, wenn ich mein erstes Projekt erfolgreich abgeschlossen habe, dann gönne ich mir eine Belohnung. Was genau das sein könnte, das war mir noch nicht klar. Aber letztens bin ich beim Zeitungslesen auf eine tolle Idee gekommen – hier der inspirierende Artikel in der Berliner Zeitung: Zeigt her Eure Nasen, zeigt her Eure Brillen… Und ja, genau das ist es: Was ich mir definitiv gönnen werde, ist endlich eine schicke Rayban Sonnenbrille, so eine wollte ich ja schon immer einmal haben. Da hab ich mich schon mal im Internet umgeschaut – die Preisunterschiede sind ja gerade bei Markenartikeln schon bemerkenswert, da lohnt es sich, die einzelnen Geschäfte miteinander zu vergleichen. Aber natürlich ging es mir nicht nur um die Preise, es soll ja eine Belohnung sein, da werde ich jetzt nicht jeden Euro umdrehen. Vor allem habe ich natürlich auf das Design geschaut, das ist bei diesen Brillen einfach toll, das gefällt mir.

 

Restposten beliebter als je zuvor

On Juli 29, 2013, in Uncategorized, by Nico

Restposten sind heute beliebter als jemals zuvor. Kein Wunder, die Lebenshaltungskosten werden immer höher. Kaum jemand hat da noch genügend Geld für Neuwaren übrig, gerade nicht im Bereich der Heimkinosysteme oder LED Fernseher. Weil aber dennoch niemand auf hochwertige Technik verzichten möchte, finden die Restposten Shops im Internet einen großen Zulauf. Hier gibt es vielerlei technische Artikel, oft mit einem Preisnachlass von über 50%. Möglich macht dies der Abverkauf von älteren (aber neuwertigen) Waren, weil ein Hersteller mal wieder eine Revision herausgebracht hat. Weil die Multimedia Fachhändler nur begrenzte Lagermöglichkeiten besitzen, müssen sie ihre vorhandenen Geräte schneller abverkaufen. Dies geht natürlich nur durch noch günstigere Preise. Oft werden die Geräte auch direkt an Restposten Shops verkauft, welch diese dann direkt an die Kunden weiterverkaufen. Solche Geräte sind oft Neuwaren, aber doch stark im Preis gesenkt.

Refurbished Waren sind voll funktionsfähig

Noch mehr sparen, kann man mit refurbished oder B-Ware. Refurbished LED Fernseher sind meistens Versandrückläufer, die wegen bestimmte Mängel von Kunden zurückgesandt worden sind. Frappierende Mängel worden dann behoben, das Gerät dementsprechend “generalüberholt” und wird dann zu einem geringeren Preis verkauft. Meistens beschränken sich die Mängel nur auf optische Aspekte, beispielsweise Kratzer im Klavierlack der neueren LED Fernseher, oder ähnliches. Funktionell sind die Geräte oft in absolut einwandfreiem Zustand. Sämtliche Mängel werden dem Kunden natürlich vor dem Kauf angezeigt, so dass man nicht die Katze im Sack kaufen muss. Hier sind Kostenersparnisse von teilweise 70% drin.

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Hervorragendes Preis- Leistungsverhältnis

Von Preis und Leistung gesehen ist dies natürlich hervorragend. Das haben auch immer mehr Menschen erkannt, weswegen sich Restposten LED Fernseher beispielsweise einer sehr großen Beliebtheit erfreuen. Der Trend immer das neuste besitzen zu wollen ist mittlerweile kaum noch vorhanden. Warum auch, wenn man vergleichbare Geräte oft ein vielfaches günstiger bekommen kann. Vorteilhaft für die Umwelt ist das natürlich auch. Gute und noch funktionsfähige Geräte landen nicht gleich auf dem Müll, sondern werden weiterverwendet. Außerdem belebt das natürlich auch den Markt. Restposten Händler gibt es immer mehr und auch die Menschen erfreuen sich natürlich an günstigeren LED Fernsehern mit hervorragenden und natürlich voll funktionsfähigen Eigenschaften.

 

Das Internet – unendliche Weiten

On Juni 24, 2013, in Uncategorized, by Nico

Ich finde diesen Artikel (hier) sehr interessant. Denn bei solchen Angaben kann ganz schnell der Ruf darunter leiden. Besonders wenn es sich um Persönlichkeiten oder Unternehmen handelt. Jeder hat bei einer Suchmaschine schon einmal ein Wort eingegeben und Vorschläge dazu erhalten. Manchmal sind diese ja ganz hilfreich, aber wenn dann solche Sachen dabei herauskommen, welche die Gerüchteküche brodeln lassen. Spätestens dann sollte Google dem einen Riegel vorschieben. Trotzdem finde ich es sehr interessant, wenn man denkt, dass es von 20 Jahren undenkbar gewesen wäre, im Internet zu forschen oder Sonstiges zu suchen. Da kommen plötzlich Begriffe wie Backlinks kaufen oder SEO – wer da den Zug verpasst hat, muss sich sputen, um diese Begriffe noch zu verstehen.

quelle: flickr: sepblog

quelle: flickr: sepblog

 

Die Datenautobahn mit Google überqueren

Gibt es denn bald auch einen Führerschein zum Führen von Personen, welche auf der Datenautobahn mitwirken wollen. Als ich dieses wunderschöne Foto sah, dachte ich mir: Oh, das habe ich ja noch nie gesehen. Ist das neu? Aber nein, wie sollte es auch anders sein – das Bild wurde auf dem asiatischen Kontinent aufgenommen. Ist ja kein Wunder, so beliebt, wie Google dort ist. Sieht man sich die Geschichte von Google an, ist diese wirklich faszinierend. Vor ein paar Jahren gab es kaum Suchmaschinen. Wenn dann waren diese völlig ungeeignet, um nach bestimmten Dingen zu suchen. Und heute – heute gogglet man. Da wird nicht mehr gesagt: Da musst du da und da nachsehen, sondern da musst du da und da googlen. Welch verrückte Welt! Selbst Ausdrücke wie Backlinks kaufen, faszinieren mich täglich aufs Neue. Früher sagte man dazu: Lass und die Links tauschen – heute erledigen das die Profis und nennen das Backlinks kaufen oder Backlinks verkaufen. Erzählt man diese und noch mehr Geschichten der heutigen Jugend, können diese gar nicht verstehen, wie man es so lange ohne Internet ausgehalten hat – ehrlich gesagt: Für mich ist die Zeit ohne Internet auch nicht mehr vorstellbar.

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Braunbären als Erziehungshelfer!

On Juni 18, 2013, in Uncategorized, by Nico

So, heute war es mal wieder soweit – Termin beim Zahnarzt. Nur zur Vorbeugung, aber unser Kleiner stellt sich da jedes Mal an – mir völlig unverständlich, bei ihm wurde noch nie gebohrt. Negative Erfahrungen hat er also keine – aber trotzdem Zahnarztangst vom Feinsten!

Wir zwei haben schon die ganze Woche das Thema vorbereitet: Guck mal beim Zähneputzen – die Zähne vorne siehst Du gut, die hinten gar nicht, da muss mal wieder der Onkel Doktor gucken… Das ist wichtig, stell Dir mal vor, Du willst am Wochenende wieder zu Opa fahren und dann hast Du auf einmal Zahnschmerzen weil ein großes Loch da ist – das kann der Onkel Doktor schon erkennen, bevor es weh tut und es zumachen…

Ich sag Euch, wir haben uns den Mund fusselig geredet. Den entscheidenden Hit landete aber der Opa mit einem Zeitungsartikel, den er Siggi vorlas: Sein Namensvetter – der Bär Siggi – hatte nämlich Zahnweh und war beim Onkel Doktor! Da gab es eine Spritze und er ist eingeschlafen und es hat ihm gar nicht weh getan.

Na, so ungefähr – kindgerechte Überredungskünste halt. Und glaubt es oder nicht – es hat funktioniert! Wenn Siggi-Bär zum Zahnarzt geht, dann hat unser Klein-Siegfried auch keine Angst mehr. Manchmal ist es einfacher, als man denkt – und dass Marlies dem Kleinen so einen altmodischen Namen geben musste, hat zumindest in diesem Fall was gebracht!

Recht vorhersagbarer Nebeneffekt: Jetzt will Klein-Siggi den großen Bären-Siggi natürlich mal besuchen fahren. Na, ich weiß nicht ;)

Ich wird auf den Müritz-Bären auf jeden Fall mal ein Auge behalten – vielleicht gibt’s ja weitere Gelegenheiten, wo er uns als Vorbild dienen kann. Angesichts der aktuellen Streitthemen wäre es ganz toll, wenn die Braunbären ihr Gehege selbst aufräumen würden – damit könnten wir dann Siggi in seinem Stolz kitzeln, damit er endlich mal sein Kinderzimmer aufräumt!

Quelle: flickr/(Sascha Uding) Arternative-Design

Quelle: flickr/(Sascha Uding) Arternative-Design

 

Mit Zunge und Gaumen in Afrika!

On Juni 17, 2013, in Uncategorized, by Nico
Quelle: flickr/titan3025

Quelle: flickr/titan3025

Wie die meisten von Euch wissen, hat Gisi sich zum Ziel gesetzt, mich auf meine alten Tage noch zum Weintrinker zu erziehen. Ihr Argument: Wat der Bauer nicht kennt, frisst er nicht! Und so sei es ja verständlich, wenn ich als norddeutscher Deichtrampler mit null Weinerfahrung bei guten Weinen erstmal auf den Geschmack gebracht werden müsste. Sie dagegen kommt ja aus einer Weinbau-Gegend, da sei sie richtig reingewachsen in die Kultur und wolle mir das auch gerne nahebringen. Also gab’s zum Sechzigsten diesen Weingutschein: Sechs Abende – ein Abend für jedes meiner Jahrzehnte! – mit Weinverkostungen, zusammen mit Gisis Schwester und deren Mann. Das hört sich auf den ersten Blick vielleicht erstmal ziemlich langweilig an, ist es aber definitiv nicht – ganz im Gegenteil!

Nach unserem Besuch am Degustations-Marktstand in Grenchen letztens, wo wir vor allem regionale Weine verkostet hatten, war ich ja schon positiv überrascht: Wirklich mal so durchtesten ist eine feine Sache, noch dazu mit sachkundigen Erklärungen von Gisi und den Weinbauern dort. Ich war zumindest erstmal neugierig geworden und freute mich auf den nächsten Abend!

Der gestrige Ausflug dann ging mal in die ganz andere Richtung: Weg vom regionalen, weit raus nach Afrika. So ein Weingeschäft bei uns um die Ecke organisiert immer so Verkostungen mit verschiedenen Schwerpunkten und diesmal standAfrikanischer Wein auf dem Programm. Da hab ich mich schon gewundert, ich hätte jetzt natürlich erstmal eher französische oder italienische Weine als Einstieg gedacht – aber Gisi meinte, man müsse da nicht zu konventionell denken. Und Recht hat sie: Ich war am Anfang ja eher skeptisch, aber jetzt nach dem Verkosten – ganz ehrlich, einfach mal ausprobieren ist oft das Beste. Große Geschmacksvielfalt, das hab ich jetzt schon viel deutlicher wahrgenommen und auch ein paar ganz leckere dabei! Na, ich komm wohl doch noch auf den Geschmack!

 

Ich find’s ja immer wieder spannend, was ich auf Gründerworkshops so alles lerne! Denkt ihr grad, Moment mal, falsch herum – der Dozent sollte doch die anderen lehren? Ja, aber das habt ihr schon richtig verstanden – ich als Dozent bin zwar fleißig am unterrichten, lerne dabei aber auch nämlich jede Menge!

Nach dem Planspiel mit den Stadtplanungs-Studenten am Beispiel Nonnenstieg mit jeder Menge Aha-Effekten zum Thema urbane Räume hatte ich diese Woche hatte ich ein dreitägiges Seminar zur Projektplanung mit dem Fokus auf kleinere Unternehmen aus den Bereichen Medien und Design. Jetzt nicht unbedingt für die einzelnen Leute – viele sind ja Freiberufler und haben damit nicht so großen Koordinierungsbedarf! Aber gerade für die Kooperationsprojekte, so Collaboration Communities, die jetzt vermehrt sprießen – da ist das absolut sinnvoll, zur Projektplanung Software einzusetzen, um die vielen… na, ich sag mal: Einzelkämpfer ;) auf Trab zu halten.

Hatte also einen Raum voller junger aufstrebender Graphik-Designer – lustige Sache, sag ich Euch, das fällt richtiggehend auf, wie viel mehr Aufmerksamkeit die generell auf alles legen, was mit Design zu tun hat. Vom Outfit über Notizblöcke und schicke Schreibgeräte…

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Quelle: flick/ plewicki

Lauter fitte junge Leute mit ihren Laptops, viele natürlich mit Apfel-Logo – die ganz besonders coolen ;) Aber nein, Scherz beiseite – gerade für die ganzen Graphik-Designer ist es ja einfach besser, hab ich mir sagen lassen, von wegen Nutzerfreundlichkeit, Programmauswahl und so weiter. Viele hatten daneben auch selbst designte Aufkleber drauf – so als Markenzeichen und damit Sie nicht aus versehen den falschen Apple greifen – die Gefahr droht ja durchaus! Einige hatten statt Aufklebern sogar so eingravierte Muster. Wirklich total schick – hab ich noch nie gesehen, wusste gar nicht, dass man auch einen Laptop gravieren kann! Wirklich ein toller Effekt – viel edler als ein Aufkleber. Sowas lass ich mir auch machen!